Aktionen 2013

15.11.2013: Sondereinsatz Burg: Hausbocksanierung – Finale 2013

Am Freitag, dem 15. November, fuhren Mirko Trinajstic und ich in Vertretung der von Andreas gewünschten 4-5 Helfer zur Burg, um endlich das Aufräumen abzuschließen. Zwar ist die Burg immer noch Baustelle – Küchenbauer, Fliesenleger, Trockenbauer, Anstreicher, Schreiner und Dachdecker sind noch nicht fertig, auch deshalb, weil die Heizungsbauer den neuen Küchenboden überflutet hatten, so dass die mittlerweile angelieferte Küche noch nicht eingebaut werden konnte, aber zumindest ist es uns gelungen,

  • den Rittersaal leer zu räumen,
  • alles noch brauchbare Holz auf den Speicher zu schaffen
  • Holzreste für spätere Martinsfeuer günstig zu positionieren
  • das Material für die Trockenbauer zu ordnen und im Kapellenvorraum zu lagern,
  • allen Müll zu sortieren und auf Andreas Bully zu laden,
  • mein Auto voll zu packen
  • alles Werkzeug und Sonstiges in unseren Verschlag auf dem Speicher zu bringen,
  • unsere „Wirkungsstätten“ sauber und ordentlich zu verlassen.

Leider traf eine böse Hexe Andreas am Samstagmorgen ins Kreuz, was ihm natürlich jegliches Tragen unmöglich machte, aber er tat alles, was er nur irgendwie konnte – wie immer ein Vorbild an Einsatzbereitschaft und Leistungswillen. Danke Andreas.

Als Mirko und ich nach unzähligen Aufstiegen auf den oberen Hof und den Speicher gegen 18.30 die Burg verließen, waren wir geschafft, aber froh, einen zufriedenen Andreas zu sehen, auch wenn der nächste Einsatz kommen wird. Danke Mirko.

Text: Wolfgang Hüskes


31.10.2013: Sondereinsatz Burg: „Wiederaufbau –Teil II“

Am Donnerstag, dem 31.10., konnte vom Fähnlein der 7 Aufrechten keine Rede mehr sein: um die „Enthüllungsmaßnahmen“ der Firma IRT zu unterstützen, fanden sich Max Kronen-berg, Alex Hellwich mit Bruder Daniel (11), mein Enkel Eryk (10) und ich ein. Andreas war selbstverständlich auch vor Ort, aber Besprechungen mit Handwerkern, Einweisungen und Überprüfungen hielten ihn gottseidank davon ab, seinen geschundenen Ellenbogen zu gefährden. Beendet wurde die Arbeit an dem Tag nicht, denn das wichtigste Gewerk war, nachdem sie für den weiteren Gerüstabbau nicht mehr vonnöten war –  die „Abfahrt“ der tonnenschweren Hebebühne, die eigentlich für solch steile Strecken wie unseren Burgberg nicht geschaffen ist. Trotz Reinigung der Strecke (Laubentfernung – Rutschgefahr) war das Gelingen dieses einstündigen Unterfangens wohl hauptsächlich dem trockenen und – und nach Lichtung des kalten Morgennebels –  sonnig-warmen Wetter zu verdanken. Die EFGler + Anhang waren damit beschäftigt, die Hölzer der Verkleidung von Schrauben zu befreien und einen großen Teil der Balken und Pfosten auf den Speicher zu bringen, um diese teuren Materialien bei Bedarf nicht kaufen zu müssen. Nach der Erledigung vieler anderer kleiner Aufgaben erzwang die Dunkelheit um 18.00 Uhr das Ende dieses Arbeitstages und die vier Krefelder fuhren wieder heim; Andreas, Max und die 4 Arbeiter von IRT blieben, um am 1.11. den Gerüstabbau zu vollenden.

Damit ist es aber leider nicht getan, und das hat nur bedingt mit den vor Ort noch tätigen Handwerkern (Küchenumbau, Dachdecker, Schreiner) zu tun. Es gibt im Gebäude noch sehr viele kleine Baustellen. Ich muss also meine in der letzten Email gemachte  Ankündigung  „das letzte Mal im Jahr 2013“ zurücknehmen, Michael  und/oder ich werden in Kürze – dann hoffentlich endgültig letztmalig für 2013 – ein paar Aktivisten benötigen. Wir melden uns.

Text: Wolfgang Hüskes


26.10.2013: Sondereinsatz Burg: Aktion „Tod dem Hausbock“ – Überzeugender Schlussspurt teuer erkauft

Als ich am Samstagmorgen (26.10.) – bedingt durch einen streikenden Wecker – erst um 10.00 auf der Burg eintraf, hatte das Fähnlein der noch nur 5 Aufrechten, bestehend aus Andreas Schlösser, Michaela und Thomas Bayen, Max Tappert und Freddy Welter, die Herkulesaufgabe, das sanierungsbedingte Chaos an der Mosel – auch bekannt unter dem Namen Burg Bischofstein – wieder in einen bewohnbaren Zustand zu versetzen, schon in Angriff genommen. Gegen Mittag kam Max Kronenberg dazu, und das Fähnlein war komplett, das – von zwei fünfzehnminütigen Esspausen abgesehen – bis nachts um 01.45 Uhr (Sommerzeit 02:45 Uhr) der vier Schlafräume wieder herrichtete. Außerdem waren noch Profis in Gestalt von Anstreichern und Elektrikern aktiv, die um 23.00 Uhr den Heimweg nach Krefeld antraten. Leider verletzte sich Andreas, unser spiritus rector, beim Abbau eines Heizkörpers am sehr späten Abend schwer am rechten Ellenbogen, so dass er morgen wird zum Arzt gehen müssen und mit Sicherheit vorläufig als Linkshänder sein Leben wird meistern müssen.
Was wurde getan? Die leergeräumten Schlafräume wurden wieder bestückt – „Installation“ der Spinde (unglaublich zeitaufwändig) – Aufbau der Betten (2002 ließ grüßen) – Vorhänge – Anbringen von Fußleisten – Reinigung von Betten, Spinden und Zimmern. Als Andreas gegen 22.00 Uhr den Grill anwerfen wollte, entschieden wir uns zum zweiten Mal an dem Tag für Pizza, aber nach deren Verzehr ging es weiter, und es bedurfte schon eines schmerzhaften Hinweises an Michaela, ehe kurz vor 26.00 Uhr Maul-Schlüssel, Akku-Schrauber et.al. aus der Hand gelegt wurden und die Glorreichen Sieben sich zu einem Schlaftrunk auf dem Balkon versammelten.
Nach dem sonntäglichen Frühstück wurden dann noch 6 Stunden in die Komplettierung der vorgenannten Aufgabe, in unendlich viel Auf-, Um- und Wegräumen investiert. Klaglos und mit viel Elan packten alle an, die „Aufstiege“ zum Speicher waren zahllos, ein neues Fernsehgerät wurde im oberen Aufenthaltsraum installiert, alles „Überflüssige“ wanderte in den Rittersaal usw. usw.
Fazit: lässt man den gesamten Bereich „Küche“ außen vor, ist die Burg wieder bewohnbar, allerdings muss das Gerüst noch abgebaut und entsprechende „Wiederherstellungsarbeiten“ wie der Einbau von Fenstern müssen noch ausgeführt werden. Die Firma kommt am 31.10. , einige wenige Helfer werden dringendst gesucht. Mein besonderer Dank gilt den wenigen Wochenendaktivisten – Freddys „Spind-Hochwuchtaktionen“ werden in die Annalen des EFG eingehen.
Selbstverständlich stellten sich im Lauf der Arbeiten auch manche Fragen, die z.T. mit dem FV zu klären sein werden.

Text: Wolfgang Hüskes


26.07. – 28.07.2013: Extraschicht 2 – Sondereinsatz Hausbock: Das Spezialteam „Alle Neune“ schuftet „wie vom anderen Stern“

Das wohl arbeitsintensivste Arbeitswochenende 2013 (gerechnet in: alle Arbeitsstunden geteilt durch Personen und Tage mal die größte Tageshöchsttemperatur in Grad Celsius) liegt hinter uns – und die Burg ist nun hoffentlich reif für den Beginn der Sanierung. Aber von vorne berichtet:

Am Freitag den 26.7.2013 trafen ab 17.00 Uhr die Teilnehmer des Arbeitswochenendes auf der Burg ein. Aufgrund der kurzen Vorlaufzeit kamen dieses Mal sage und schreibe neun Personen zur Unterstützung. Neben Mirko Trinajstic und Markus Blumenkamp, Stephan Luther, Caro und Meike Erben und Andreas Schlösser waren auch Justus von Mölken mit Freundin Gül am frühen Abend zugegen. Statt des traditionellen Winzerbesuchs bei Gietzen begann das Wochenende mit einer ersten Arbeitseinheit. Der Holzmüll der „ersten Extraschicht“ Ende Juni musste vom Unteren Burghof an die Moselstraße transportiert und dort in einen Container verladen werden. Dies war recht fix erledigt – und als die Pizzalieferung gegen 20 Uhr eintraf, wurde beschlossen weitere Einsätze auf den nächsten Frühmorgen zu vertagen. Traditionell blieb der gemeinsame Abend mit kühlem Bier und guten Gesprächen. Hier traf auch Eddi Kronenberg in Begleitung eines Leibers (Kleintransporter) ein.

Der Samstag versprach in mehrdeutiger Hinsicht ein „heißer Tag“ zu werden. Zum einen galt es diverse Kraft einfordernde Arbeitseinsätze zu bewältigen, zum anderen war eine Tageshöchsttemperatur von 35°C angekündigt, die die EFG-ler ganz schön ins Schwitzen bringen sollte. Morgens um 7.30 Uhr standen alle Fleißigen schon wieder bereit: Das letzte Holz musste in den Container verfrachtet werden, welcher – zeitlich passend in der Frühstückszeit gegen halb neun – gegen einen leeren getauscht wurde. Dann ging es weiter mit den Vorbereitungen auf der Burg. Den ganzen Tag wurden Decken, Böden, Möbel, Betten, Glasdämmwolle, Dachlatten u.ä. entfernt, verpackt, verrückt, ausgeräumt, eingepackt und abmontiert und immer wieder Berge von Material über Treppen, Hebebühne, von Hand zu Hand, auf dem Arm, zu Fuß, per Bulli oder Leiber in Richtung Container zum Fuße des Burgbergs gebracht. Abgesehen von einer kurzes Mittags- sowie Kaffeepause arbeiteten alle wie die Duracel-Männchen und trotzten mit großen und unermüdlichem Einsatz selbst Hitzewellen unterm Dach bei locker 35°C und mehr, bis gegen 22.30 Uhr auch der letzte Astronaut (verpackt im Ganzkörperanzug mit Kapuze, Brille und Atemschutzmaske) den Weg unter die Dusche fand. Um 23.00 Uhr lag dann das erste Fleisch auf dem Grill – und müde, aber zufrieden konnte die Arbeitsleistung a) sich sehen lassen und b) zünftig begossen werden. Man mag es kaum glauben, wann dies noch möglich gewesen sein soll, doch trotz unerbittlichem Arbeitseifer kamen Spaß und gute Gespräche nicht zu kurz. Neben täglichem Gedächtnistraining (Wie heißt denn noch mal…?) und dem Austausch fortgeschrittener Wortfindungsstörungen bzw. Wortneuerfindungsstörungen (Wir sind doch an der Cosel…) wurde zudem noch ein hitzeschwacher, elternloser Baby-Siebenschläger gepflegt (leider ohne Erfolg – R.I.P. Zocky). Mirko konnte außerdem weitere Schlafplätze (Boden oberer Burghof) testen. Ins Bett schlichen zu später Stunde dann sehr müde Sanierungskrieger.

Auch am folgenden Morgen wurde an den begonnenen Projekten weitergearbeitet, sowie aufgeräumt und zumindest sporadisch sauber gemacht. Die letzen verließen, wie man hören konnte, erst am Sonntagabend den Großkampfplatz, nachdem alle geplanten Arbeiten so gut wie möglich abgeschlossen werden konnten. Hierzu zählen:

  • Runterfahren des Mülls und Verladen in drei Container (Holz/Mischmüll/Glasfaserdämmung)
  • Abbau Betten Mädchenzimmer oben und unten, Unterbringen der Betten im oberen Aufenthaltsraum und im Flur
  • Entfernen der Decke Unteres Mädchenzimmer
  • Ausräumen Labor / Sortieren und Wegwerfen
  • Entfernen Deckenlatten Labor • Entfernen Dämmmaterial Labor
  • Abbau Feuerlöscher sowie restliche Brandmelder
  • Entfernen Restdecke Oberes Mädchenzimmer
  • Entfernung Dämmmaterial Oberes Mädchenzimmer
  • Entfernen Fußleisten Jungen- und Mädchenzimmer
  • Aussortieren von Müll Dachboden/ Zimmer
  • Vorbereitung Decke Engelchenzimmer
  • Ausräumen des Materials vom Dachboden
  • z.T. Vorbereiten der Zimmer für die Wärmebehandlung

Hiermit möchten wir uns nochmal ganz herzlich bei den fleißigen Helfern bedanken: was ihr an diesem Wochenende geleistet habt, war einfach unglaublich! Dem GlaswollenVernichtungsteam Mirko, Stephan, Justus und Gül nochmal ein besonderes DANKE für den tollen Einsatz gegen eine wirklich fiese Bausubstanz. Ich freue mich jedenfalls schon auf das nächste Arbeitswochenende. Sicherlich mit neuen Herausforderungen, vielleicht mit ein paar mehr helfenden Händen und einem weniger straffen Pensum und einem alten/neuen Vorsatz: (um es mit den Worten der Caro E. zu sagen) heute Abend gehe ich wirklich früh ins Bett…

Danke & bis zum nächsten Mal

Text: Meike Erben


20.07.2013: 26. MV im Burghof Gietz zu Krefeld Fischeln

Die Sonne strahlte vom Himmel, als um kurz nach 15 Uhr die jährliche Hauptversammlung des EFG im Saal Gietz in Krefeld-Fischeln eröffnet wurde, und genauso strahlte dessen 1.Vorsitzender Wolfgang Hüskes angesichts des zahlreichen Erscheinens von 55 stimmberechtigten Mitgliedern sowie drei teilnehmenden Fördermitgliedern.
Neben den üblichen Formalien und dem Bericht des Vorstandes zum zurückliegenden Geschäftsjahr ging es in den weiteren Beiträgen hauptsächlich um die Zukunft des FichteGymnasiums und Burg Bischofstein. Es gab Anlass zur Freude: zum einen kann die lang geplante Hausbocksanierung nach Erreichen der benötigten Geldsumme endlich beginnen und der EFG konnte mit einer Spendensumme von gesamt 23.917€ viel dazu beitragen, zum anderen scheint die in den zurückliegenden Jahren sich öfter schwierig gestaltende Zusammenarbeit mit dem Förderverein des Fichte-Gymnasiums mit dem neu gegründeten Vorstand unter Leitung von Herrn Prof.Schulz nun die Basis einer gemeinschaftlichen und bejahenden Zusammenarbeit erreicht zu haben. Herr Prof. Schulz war persönlich zu Beginn der Sitzung anwesend, bedankte sich beim EFG für die jahrelange Unterstützung und nahm den symbolischen Spendenscheck entgegen. Überdies kann der EFG aufgrund einer erfreulichen wirtschaftlichen Lage weitere Gelder für den Ausbau und die Verschönerung der Burg zur Verfügung stellen. Insgesamt wurde über den Einsatz finanzieller Mittel in Höhe von ca. 40.000€ für weitere Projekte in 2013/14 abgestimmt. Wie angekündigt wurde außerdem eine neue Satzungsfassung von den Mitgliedern beschlossen.
Aber auch kritische Stimmen fanden Gehör: So ist zum Beispiel die aktuelle Lage des FichteGymnasiums keine sichere – und erst die Entwicklung in den nächsten Jahren wird Sicherheit in Hinblick auf eine Entscheidung über Bestand oder Schließung bringen. Deutlich wurde im Gespräch: die ehemaligen Schülerinnen und Schüler stehen entschlossen hinter Schule und Burg und bringen gerne ihren Einsatz für den Fortbestand beider.
Nachdem Andreas Schlösser von der Mitgliederversammlung erneut im Amt des 2.Vorsitzenden des Vereins bestätigt werden konnte, bedankte sich Wolfgang Hüskes noch einmal bei allen für die tatkräftige Hilfe und Unterstützung aller engagierter Ehemaliger. Zum Schluss erfolgte eine Abstimmung zum Austragungsort der zukünftigen Mitgliederversammlungen – deren Ausgang macht gewiss: 2014 sieht man sich wieder auf der 27. Jahreshauptversammlung des EFG in Krefeld. Hier wird es sicher noch einmal spannend: Wolfgang Hüskes kündigte bereits an sich 2014 nicht zur Wiederwahl zu stellen. Somit ist im kommenden Jahr der Posten des 1.Vorsitzenden neu zu besetzen.
Im Anschluss an die dreieinhalbstündige Mitgliederversammlung spendierte der EFG den Anwesenden eine Runde Kaltgetränke und der Abend klang mit lebendigen Gesprächen im Biergarten des „Fischelner Burghofes“ aus. (

Text: Meike Erben


21.06. – 23.06.2013: Extraschicht 1 – Sondereinsatz Hausbock

Unter dem Motto „Hau erstmal `n Loch rein und dann gucken wir“ wurde am Wochenende der Grundstein für die Hausbocksanierung gelegt (oder besser gesagt weggeschafft). In den Jungen- und Mädchenzimmern, sowie im Bioraum unter dem Dach mussten die Böden entfernt werden, damit die Erwärmung der Burg auch effektiv die betroffenen Holzbalken erreicht. Ohne zu wissen was uns erwartet rissen wir mit großem Tatendrang zunächst den PVC und dann die darunterliegenden Spanplatten raus. Eine anstrengende aber super spaßige Arbeit, wer würde nicht gerne mal seine innere Zerstörungswut ausleben? Unter den Spanplatten fanden wir relativ gut erhaltene Holzdielen in dem typischen Burg – Rotton. Im Bioraum erwartete uns eine ganz besondere Überraschung unter den Platten: ca. 40 Kilo Granulat, der Raum wurde aus uns noch nicht einleuchtenden Gründen höher gelegt als der restliche Dachboden. Im oberen Mädchenzimmer haben wir zusätzlich noch die Rigipsplatten an der Decke rausgebrochen (und dabei eindeutige Beweise für die immer vermuteten Siebenschläfer gefunden..).
Eine andere wichtige Aufgabe war es alle Elektrogeräte, Farben, Chemikalien und alles was schmelzen oder sich entzünden könnte aus der Burg zu schaffen. Auch nicht zu unterschätzen war die Arbeit auf dem unteren Burghof, wo die Überreste der Böden und Decke landeten und sortiert werden mussten.
Alles in allem ein sehr erfolgreiches Wochenende, es wurde viel geschafft, wie man auf den Fotos (Link befindet sich oben) sieht ;-).
Vielen Dank an die fleißigen Helfer: Bernd & Claudia Smits, Stephan Luther, Caroline Erben, Martin & Andrea Ritters, Timo Mittag, Francesco König, Max Kronenberg, Benedikt Paar, Conny, Michael Skoniecki, Prof. Dr. Ulrich Schulz, Alexandra Smits. Moralische sowie kulinarische Unterstützung erhielten wir durch die neuen Burgeltern Michael & Andrea Rimke, Albrecht Gietzen, Gordon Gemein und Michael Plückhahn.

Text: Alexandra Smits


30.04. – 03.05.2013: Frühjahrsputz: Der Mai ist da und wir machen die Burg sommerfit! (Alte Daten und Sperrmüll raus!)

Das erste Arbeitswochenende des EFG 2013 startete am Vorabend des 1. Mai mit kleiner Belegschaft. Die Anwesenden trafen sich in der Gaststätte Zur Burg Bischofstein in Lasserg zum gemeinsamen Abendessen, um mit einem geselligen Beisammensein in die arbeitsreichen Tage zu starten.

Mittwochmorgen begann die Entrümpelung der Garage auf dem Zufahrtsweg zur Burg Bischofstein. Dank der tatkräftigen Anwesenden (Bernd Smits, Micha Skoniecki, Andreas Schlösser, Stefan Kalda) konnten die über gefühlte Jahrzehnte angesammelten Relikte aussortiert werden – und die Garage ist nun wieder nutzbar! Zudem stand die obligatorische Schwimmbadreinigung an (Michael S.) und Mathias Ritters entstaubte Turmdeckel und Treppe (soweit möglich). Thomas Bayen reinigte den Aufzuschacht. Am Abend wurde dank der verbesserten Wetterlage auf dem Oberen Burghof gegrillt werden.

Am Donnerstag waren Andreas und Stefan Kalda praktisch den ganzen Tag unterwegs um Teile des Sperrmülls wegzubringen und bei einem bekannten schwedischen Möbelhändler sowie diversen Genossenschaften einzukaufen. Wolfgang und Michael S. begannen einen Stammdatenabgleich zwischen Vereinssoftware und den Stammdatenakten in Papierform. Die Aktion wurde am Freitag fortgesetzt. Wie viel dabei geflucht wurde, dürfen wir hier getrost verschweigen… dafür erstrahlt die Datenbank nun in aktuellem Glanz! Thomas kümmerte sich um die Weiterentwicklung der Vereinssoftware. Dies dauerte auch das weitere Wochenende an. Zusammen mit Michael Plückhahn wurde am Samstag die Migration der Daten vorbereitet. Die fälschlicherweise vermutete Damen-Migration sorgte in den folgenden Tagen anhaltend für Verwirrung, entpuppte sich schließlich aber nur als Daten-Migration… Matthias R. begann mit der Verteilung und Aufhängung der neuen ErsteHilfe-Kästen bevor er – zusammen mit Bernd – in die Vorbereitung und den Anstrich des Küchenvorraums überging. Abends war kulinarische Abwechslung im Spiel: es wurde im Rosengarten im Hatzenport gegessen.

Am Freitag wurde zunächst der restliche Sperrmüll von Stefan K. und Matthias entsorgt. Etliche Fenster verlangten nach farblicher Ausbesserung oder Komplettanstrich (Andreas, Stephan L.). Zudem wurde mit dem weiteren Ausbau der Hausmeisterwohnung begonnen – hier mussten neue Wandplatten befestigt, verputzt und gestrichen werden. Damit waren diverse Helfer wie Andreas, Stephan, Matthias bis Sonntag beschäftigt. Wände, Decke und Schränke im Küchenvorraum wurden von Bernd und Matthias gestrichen. Ansonsten setze man die Arbeiten fort bis am Nachmittag der große Ansturm der Helfer kam… Mit Philipp Seewald & Vicky, Martin & Andrea Ritters, Claudia & Riccarda Smits, Michael Plückhahn, Caro und Meike Erben traf die Verstärkung ein, die nach einem kräftestärkendem Abend beim Hauswinzer Gietzen in Hatzenport am Samstagmorgen die Ärmel hochkrempelten…

Bei Grünschnitt und Beetpflege wirkten Andrea, Claudia, Ricci und Micha S. mit, später unterstützt vom Flammenwerfer Bernd. Philip und Vicky nahmen sich die Geländer auf dem Hof und dem Balkon vor und verliehen diesen wieder einen blaugrünen Anstrich. Andreas, Caro und Meike unternahmen Ausbesserungsarbeiten im Duschhaus – hier mussten abgeplatzte Lackschichten entfernt, Risse in der Decke neu verspachtelt, die Decke und Wände beigestrichen und die „Litfasssäule“ neu lackiert werden. Der Plattenbelag vor dem Pumpenhaus auf dem oberen Burghof wurde neu verlegt (Andreas, Philip, Vicky). Im Krankenzimmer wurde die Wand beigestrichen, Lampen montiert und neue Schränke aufgestellt (Andreas, Stefan K.). Matthias räumte das Labor (ehemaliger Bio-Raum) auf dem Speicher auf. Hier fand sich zur Belustigung aller auch eine Biografie von Dieter Bohlen – was auch immer die mit Bio zu tun hat… Zum Nachmittag stieß Esther Schlösser mit Sohn
Max dazu. Auch der neue 1. Vorsitzende des Fördervereins, Prof. Ulrich Schulz, stattete uns einen Besuch zwecks gemeinsamen Kennenlernens ab. Nachdem ein Großteil der Arbeiten erfolgreich beendet werden konnten und viel Material bereits seinen Weg auf den Dachboden in die Materialschränke gefunden hatte, saßen die Helfer wie so oft noch beim gemeinsamen Grillen zusammen und freuten sich über erfolgreich abgeschlossene Arbeiten, trockenes Wetter, kühles Blondes und ein wärmendes Lagerfeuer.

Sonntagmorgen beim Frühstück auf dem oberen Burghof bedankte der 2.Vorsitzende Andreas sich im Namen des Vereins bei allen Helfern, bevor diese nach den letzten Aufräumarbeiten in alle Windrichtungen ihre Heimwege antraten.

Folgendes Resümee bleibt zu ziehen:

  • die ausgehängte Arbeitsliste, in die sich alle Helfer eintragen konnten, erleichterte die Suche (wo ist denn der Sowieso schon wieder?) und verschaffte einen guten Überblick, was noch zu tun ist. Unbedingt weiter empfehlenswert!
  • es gibt immer was zu tun! Unerledigte Arbeiten machen Lust auf das nächste Arbeitswochenende…
  • Mehr ist manchmal doch mehr! 2-8 zusätzliche Hände wären dem Aufgabenpensum durchaus zuträglich gewesen.

Also, liebe Leser/in dieses Artikels, nicht zögern, weil ihr schon lange nicht mehr auf der Burg wart oder dort keinen kennt – nutzt die Gunst der Stunde und meldet euch direkt mit dem Online-Anmeldeformular auf der Startseite an! Nette Menschen und tolle Atmosphäre garantiert! ☺

Wir freuen uns auf euch!

Text: Meike Erben


24.03.2013: Eishockeyturnier: Ehemaligenverein des Fichte-Gymnasiums spielte Eishockey für Burg Bischofstein

Außer aus Spaß am Sport wagten sich die EFG-Knights am 24.3. noch aus mehreren anderen Gründen zu Saisonschluss auf das Eis der Rheinlandhalle. Als Gegner wurden lediglich die Fichte-Flames, der amtierende Stadtmeister der Klasse A II, eingeladen, da nur zwei Stunden Eis zur Verfügung standen (als ich um 9:00 im Stadion ankam, standen beide Eishallen leer – sehr schade und ärgerlich für uns). So konnte die Verbindung zur „Muttergesellschaft“, der Eishockey AG des Fichte-Gymnasiums, in der alle Ehemaligen einmal gespielt haben, gepflegt werden und kommende Abiturienten (Alex Hellwich, Denis Peljuchno, Tim Hommen, Maurice Hagelstein und Leo Kemkens) konnten schon mal Ehemaligen-Luft schnuppern.
In einem Mini-Turnier zeigten die „Alt-Stars“ dem Nachwuchs, dass sie ihre Künste noch nicht verlernt haben. Obwohl mit Wasja Steinborn, Matthias Holzki und Haiko Hirsch die drei Ehemaligen fehlten, die noch aktiv Eishockey spielen, ließen insbesondere Dennis Kossowski, Alexander Konrad und Robert Schütz keinen Zweifel daran aufkommen, wer das Sagen auf dem Eis hatte. Allerdings wurden beide Ehemaligenmannschaften durch Torhüter aus den Reihen der Fichte-Flames unterstützt, da alle „alten“ Torhüter verhindert waren.
Bei den jüngeren EFG-Knights in Weiß spielten: Dennis Kossowski, Frederic Welter, Max Fricke, Amin Mihoubi, Ralf Reimer, Sergej Aterley, Arne Lang, Max Tappert und Sebastian Fischer, im Tor Alex Hellwich, der gerade im Abitur ist. Zu den älteren in Rot gehörten: Alex Konrad, Sergej Wirski, Andreas Neufeld, Robert Schütz, Lukas Kamp, Paul Konieczny, Daniel Tadych, Sascha Nissen, Falk Thissen, im Tor stand Helmut Kallweit.
Zunächst spielten die Ehemaligen unter sich, dabei behielten die Senioren mit 5:1 die Oberhand (Tore: Neufeld 3, Konrad, Schütz und Kossowski), anschließend schlugen die Seniors die Flames 5:0 (Schütz 3, Konrad, Tadych). Im letzten Spiel setzten sich die Juniors mit 3 : 1 gegen die Schüler durch (Kossowski 3, Tim Hommen für die Flames). So konnte der Mannschaftsführer der Seniors, Alexander Konrad, den Wanderpokal entgegen nehmen, der vor drei Jahren aus Anlass des Jens-Kunkel-Gedächtnis-Turniers gestiftet worden war. Bei der Siegerehrung erinnerte der 1. Vorsitzende Wolfgang Hüskes an jenes traurige Ereignis im Jahr 2009 und bat die Anwesenden um einen kurzen Moment der Stille und des Gedenkens an die Mordopfer von Schwalmtal. Selbstverständlich vergaßen die Ehemaligen auch „ihre“ Burg nicht, die dringend vom Hausbock befreit werden muss. Rund 300 Euro wurden gespendet, die der Burg zu Gute kommen werden.
Anschließend saßen Flames und Knights noch mit ihren Betreuern Christoph Geelen und Yvonne Schiffer zur Auffüllung der verlorenen Flüssigkeit und Energie im Fantreff zusammen, wo sich auch Timo Janssen und Tim Daumann einfanden und alle auf den Beginn des PlayOff Spiels warteten.

Text: Wolfgang Hüskes


08.03.2013: Fichte-Tag: Sehr mäßiges Echo

Ob es nun an der immer noch wogenden Grippewelle gelegen hat? – die veranstaltenden  12er und 13er hätten sich sicher über mehr Zuspruch gefreut. Nachdem die aus den letzten Jahren bekannte nachmittägliche Berufsberatung mangels Interesse der Schule ausgefallen war, tröpfelten mal gerade 30 Personen in den Pavillon, davon eine Handvoll Nichtmitglieder und Begleiter, keine Schüler (außer der „Bedienung“), Frau Behler sowie die Herren Hoppe, Dr. Kutz, Popovic, Stermann und Daniel Tadych für das Kollegium, vier Vorständler des EFG sowie  A. Konrad, S. Sivananda, R. Alvez Azevedo, Ph. Lamers,F. Dreyer, D. Karger, C. Erben, M. Hambüchen, Th. Heyligers, A. Heimendahl, P. Konieczny, E. Kronenberg, M. Kasdorf, und St. Korzonek, also einmal gerade 19 EFGler, wenn ich niemand übersehen bzw. vergessen habe, wofür ich mich prophylaktisch entschuldige. Der enttäuschende Besuch kann nicht mit Mangel an Information erklärt werden. Abgesehen davon, dass der Termin immer auf den 2. Freitag im März fällt, hatte unser Vorstandsmitglied Michael Skoniecki alle Jahrgänge noch einmal angemailt, soweit die Adressen bekannt waren. Also doch die Grippe?

Ob die Tatsache, dass der Abend auf Anordnung von Frau Fröchte – ohne vorherige Information des EFG – schon um 22.00 Uhr endete,  der „Kriegskasse“ der Abiturienten  zuträglich war bzw. die Lust der Ehemaligen, ihre Schule wieder zu sehen, steigern wird, sei dahin gestellt. Mir haben die netten und engagierten Schüler unter Führung von Lukas Pesch und Dennis Peljuchno etwas leid getan – die reichlich angebotenen Brötchen zeigten, dass man sich mehr versprochen hatte.

2014 kann es nur besser werden.

Text: Wolfgang Hüskes