Aktionen 2005

21.10. – 23.10.2005: Herbstputz

Nach zweimaliger Verlegung des Termins sah es dann letzte Woche zunächst so aus, als sollte aus dem Arbeitseinsatz nichts werden. Es hatten sich nur 6 Mitglieder gemeldet, und dann ging es Schlag auf Schlag : Meniskus, Bänderdehnung, Rückenprobleme, Grippe – eine Absage folgte der anderen, so dass Andreas Schlösser, Michael Skoniecki und ich uns trotz gesundheitlicher Probleme zur Burg begaben, damit Eddie Kronenberg, Jens Kunkel und Volker Huppert nicht ganz allein dort wären. Gottseidank brachte Eddie 3 Leute Verstärkung mit, und da unser Schriftführer, der es sich mit seiner Sigrid nicht nehmen liess, die Turmabdeckung zu „entgrünen“ und die Treppe zu fegen, mit Freund Michael ebenso Hand anlegte wie Andreas’ Freundin Esther, konnte Andreas am Samstagmorgen wenigstens 9 fitte Kräfte mit Aufgaben versorgen, denn in der Nacht war überraschenderweise noch Jens Warkentin eingetroffen. Dass Andreas und Esther, obwohl  nicht gesund, kräftig mitarbeiteten braucht man eigentlich nicht erwähnen, und auch Michael Skoniecki schulterte trotz Nackenschmerzen 40-kg-Zementsäcke, damit der Grill neu gemauert bzw. hergerichtet werden konnte. Einzig der Chronist griff wegen Bronchitis nicht in die Freiluftaktivitäten ein.

Samstagmittag stieß dann noch Michael Plückhahn zur Truppe, so dass am Nachmittag, der bis Schlag 18.30 trocken blieb, insgesamt 13 Aktivisten mit Grünschnitt, anstreichen, mauern, fegen, Bad säubern, Bierzeltgarnituren sichten/reparieren/entsorgen/wegstellen  und aufräumen beschäftigt waren. Als zur Essenszeit um 18.30  Uhr  Andreas und Co. noch nicht aufhören wollten, öffnete der Himmel seine Schleusen und trieb alle vom Hof an den Tisch, wo ein sehr leckeres von Maria Castor für uns zubereitetes Essen auf uns wartete. Das Tuppen für die Vereinskasse am Abend ist schon fast Tradition (Ergebnis € 15.50- d.h. ein reduzierter Jahresbeitrag).

Am Sonntagmorgen wurden dann noch die Restarbeiten erledigt, so dass es trotz der Widrigkeiten ein nettes und erfolgreiches Wochenende wurde, an dem nur störend auffiel, dass eine Fichte-Belegung von einigen unserer „neuen“ Bierzeltgarnituren die Schnappverschlüsse abmontiert hatte. Man kann sich immer wieder nur wundern.

Text: Wolfgang Hüskes


29.04.2005: Postaktion 

Liebe Ehemalige, das war kein Ruhmesblatt der Vereinsgeschichte. Gerade einmal 4 (in Worten : vier) Mitglieder reagierten überhaupt auf mein Anliegen, und davon waren noch zwei Absagen, so dass sich um 17.00 Uhr (an einem FREITAGNACHMITTAG) ausser dem Vorstand und Michael Skoniecki, den wir schon fast dazu zählen können, nur noch Jens Strohmeyer und meine liebe Frau Janina einfanden, um „die Post zu erledigen“. Einige Zeit später kam noch Meike Erben dazu, und das war`s , lieber Leser.

In den Postversand kommen die Briefe erst am Montag. Alle die, die keine Einladung oder Spendenbescheinigung erhalten nächste Woche, müssten ihren Namen auf dem angefügten  Bild vom „Whiteboard“ (früher nannte man so etwas schlicht und ergreifend „Tafel“) entdecken, auf dem die lange Liste der Mitglieder steht, deren Post der letzten Aktionen sich hier bei mir anhäuft, weil wir ihre aktuelle Adresse nicht kennen. Wir haben versucht, die Zahl der evtl. Rückläufer zu minimieren. Vermisste sollten sich bei mir melden.

Wie ich erst jetzt gesehen habe, ist in der Einladung der Anmeldeschluss für die JHV auf Mittwoch, den 11.5. terminiert, was lt. Kalender nicht sein kann, deshalb verlängere ich hiermit die Anmeldefrist bis incl. Freitag, den 13. Mai , und hoffe auf gute Resonanz.

Text: Wolfgang Hüskes


01.04. – 03.04.2005: Frühjahrsputz 

Als Andreas Schlösser am Freitagmorgen mit zwei Handwerkern auf der Burg erschien, hatte er sich weder im Datum vertan noch einen Aprilscherz im Sinn : es ging um die endgültige Wiederherstellung des Schwimmbads. Der im Vorjahr aufgebrachte Belag musste, da zu grobkörnig, abgeschliffen werden und ein weiterer aufgespritzt werden. Nach einem halben Tag abschleifen fingen dann die Probleme an, weil das Material entgegen Herstellerangabe zu grobkörnig war (wurde später mit Küchensieben „passend“ gemacht), die für teures Geld gemietete Maschine meist funktionsunwillig (cand. ing. elec. Max Kox brachte ihr schließlich am Samstagnachmittag das Laufen bei) war und eigentlich so alles schief lief was man sich denken konnte. Die Tatsache, dass am Samstagabend das Unternehmen erfolgreich beendet wurde, war nur der Zähigkeit von Andreas zu verdanken. Allerdings soll ein weiterer Spezialanstrich die immer noch relativ rauhe Oberfläche glätten, damit wir das Bad endlich wieder seiner Bestimmung zuführen können.

Im  Laufe des Freitagabends trafen dann außer dem Chronisten noch folgende EFG-Mitglieder auf der Burg ein : Helmut Peters mit Frau aus Köln, Jens Warkentin mit Familie aus Passau, Michael Plückhahn, Eugen Starschich, Max Kox und Marc Maas, Sabine Balogh und Patrick Pekal, sowie Andreas Brand aus Stuttgart, Eddi Kronenberg mit Bruder Max (noch Schüler, aber EFG-Aspirant). Die meist gestellte Frage hieß : Wo ist Michael ?, denn ein Arbeitswochenende ohne M. Skoniecki ist fast undenkbar, aber der hatte sich kurz vor der Abreise krank gemeldet. Neben zwei anderen Absagen vermissten wir allerdings ohne Erklärung Nils Gersonde, Johanna Bronek, Martin Tomala und Benny Paar.

So konnte Andreas (Sch.) am Samstagmorgen nach dem Frühstück eine doch recht große Zahl motivierter und einsatzfreudiger EFGler samt Anhang zu den verschiedenen Aufgaben einteilen; im einzelnen haben wir durchgeführt :

  • Entrümpelung des moselseitigen Berghangs : diesmal waren nicht nur die üblichen Bälle zu „retten“, sondern auch die von Jung-Vandalen einer 6. Klasse unseres Gymnasiums (!!) über die Mauer beförderten Bierzelt-Garnituren zurückzuholen (die Übeltäter sind bekannt, sie werden zur Kasse gebeten werden). So nebenbei fanden Sabine und Patrick auch einen unserer Hockeyschläger, soviel zum Thema „Verantwortungsbewusster Umgang mit Fremdeigentum durch Lehrkräfte
  • Aufräumen im Turm, Grün entfernen auf der Plattform, Kehren der Turmtreppe
  • Grünschnitt im Burgbereich
  • Fertigstellung des Pumpenhauses (Dach, Regenrinnen, Dachbegrünung)
  • Anstrich des Gitters des Ausgangs zum Garten
  • Schweißarbeiten am moselseitigen Balkon
  • Anstrich des Handlaufs am Ausgang zum oberen Hof
  • Anstrich des Handlaufs rund um Ehrenburg und am moselseitigen Balkon ( wobei Anstrich natürlich immer heißt : entrosten, abkleben, vorstreichen, lackieren
  • Leuchtmittel auf Zimmer Eltz repariert

Am Samstagabend wurde erst um 19.30 reichlich und sehr lecker – danke Maria Castor-gegessen, allerdings war  teilweise  noch nicht einmal Zeit gewesen, sich vorher noch zu duschen. So war dann auch ein sehr ruhiger und kurzer Abend angesagt (im Gegensatz zum Vortag), denn alle waren ziemlich müde, aber nichtsdestotrotz wurden natürlich noch ein paar Runden „getuppt“, damit der kleine Topf vom Freitagabend noch etwas besser gefüllt wurde ; zum Wohl des Vereins kamen insgesamt 20 Euros zusammen.

Ausser den diversen Tätigkeiten im Sinne von Saubermachen, Aufräumen, Material wegräumen und entsorgen mussten Sonntagmorgen nach dem Frühstüch noch einige Arbeiten beendet werden, und als der Chronist um 10.45 Richtung Niederrhein startete, waren Eddi, Max und Michael noch fleißig .

Ich danke allen Beteiligten für die gute Arbeit, die sie geleistet haben. Für mich als Vorsitzenden  unseres Vereins ist es immer wieder ein schönes Erlebnis, mit soviel Einsatzbereitschaft und gutem Willen konfrontiert zu werden, von den persönlichen Gesprächen etc. einmal ganz zu schweigen. Einige Aktivisten haben schon für den nächsten Termin zugesagt –  weiter so, EFG . Ein besonderes Dankeschön geht – fast schon wie immer –  an Andreas Schlösser und Eddi.

Text: Wolfgang Hüskes