Aktionen 2018

2018.10.02 – 07: Herbstputz: Von viel Sonne, noch mehr Arbeit und ein wenig Wehmut

Der goldene Oktober zeigte sich zum letzten Arbeits-Wochenende in diesem Jahr von seiner besten Seite. Bei spätsommerlichen Temperaturen von bis zu 25 °C, viel Sonnenschein, guter Laune und durchgängig trockenem Wetter konnte das kleine aber hochkarätig besetzte Team des EFG wieder diverse Innen- und Außenarbeiten tätigen, um die Burg auf ihren Winterschlaf vorzubereiten.

Mit Bernd Smits, Andrea Ritters, Oliver Vieten und Freundin Ramona Wefers sowie Mirko Trinajstic reisten bereits am Dienstag, den 2. Oktober 2018, die ersten fleißigen Helfer an, die nach einem Ankommens-Stopp in der Pizzeria in Burgen ausreichend gestärkt in das längste Arbeits-Wochenende der Saison starten konnten. Die Leitung der Arbeiten übernahm zunächst Bernd Smits, da vom Vorstand des EFG leider noch niemand vor Ort sein konnte. Von Mittwoch bis Freitag wurden viele Streicharbeiten (Lehrerzimmer, Mädchen- und Jungenzimmer, alle Flure, dabei der lange Flur vom unteren Jungenzimmer bis zum Speisesaal) und die Behebung verschiedener Lackschäden an Türen und Fenstern ausgeführt. Löcher wurden gespachtelt, beigeputzt und überstrichen. Zudem wurde der Turm von Oliver und Ramona auf allen Etagen gründlich gesaugt, sowie die Handläufe überprüft und befestigt. Auch Team Wald trat in Aktion: Mirko, als Flammenwerfer in den letzten Jahren bereits erprobt, vernichtete jeglichen Grünwuchs in den Fugen auf dem oberen und unterem Burghof und Andrea machte dem Unkraut in den Beeten den Garaus. Am Donnerstag kam Paul Konieczny unterstützend hinzu und übernahm sofort einen Teil der Beiputz-Arbeiten und brachte die Seifenablagen in den Duschen an.

„Wir haben schon sehr viel geschafft“, freute sich Bernd, als am Freitag ab dem späten Nachmittag alle weiteren Helfer anreisten. Neben Martin Ritters, Claudia Smits, Anno Kersten, Ulrich Langenbach mit Freundin Nicki aus Berlin, Michaela Bayen mit Julia, Monika und Uwe Luther war auch endlich der EFG-Vorstand in Person des ersten Vorsitzenden Michael Skoniecki und des Schriftführers Stephan Luther vertreten. Wie freitags üblich musste abends der alljährliche Weintest beim Hauswinzer Gietzen erfolgen – und auch der diesjährige Burg Bischofsteiner fand (wie immer) großen Anklang. Der gemütliche Abend konnte nach der Rückkehr aller Beteiligten auf die Burg noch bis in die Nacht draußen fortgesetzt werden…

Umso erstaunlicher war, dass am nächsten Morgen alle pünktlich zum Frühstück erschienen. Dies mag mit daran liegen, dass um 10 Uhr in der Burgkapelle ein Gedenkgottesdienst zu Ehren unseres verstorbenen Freundes und Vorstandsmitglieds Andreas Schlösser stattfand. Die der Burg eng verbundene Familie Vogt aus Burgen (Herr Vogt ist als Trocken- und Treppenbauer seit Jahren für die Burg tätig – und berichtete, dass er bereits als Kind schon auf der Burg gespielt habe) hatte dies in Absprache mit Familie Smits organisiert. Kaplan Simon aus Burgen leitete durch einen sehr familiären und streckenweise emotionalen Gottesdienst im Andenken an Andreas, unterstützt vom ersten Vorsitzenden Michael, der einen Lesungstext verlas sowie Andrea, Michaela und Julia, die die Fürbitten vortrugen.

Es hätte Andreas sicher gefallen, dass das morgendliche Sonnenlicht durch die bunten Kapellenfenster fiel und die kleine Kapelle mit einigen seiner engsten EFG-Vertrauten sehr stimmungsvoll erleuchtete. Auch in seinem Sinne wäre gewesen, dass Familie Vogt im Anschluss an den Gottesdienst zu einem Gläschen Moselwein einlud, dass stilvoll an einem seiner Lieblingsorte – der Sonnenterrasse – eingenommen wurde.

Die Rückkehr zu den Arbeiten fiel danach leicht – so lebt Andreas ja auch in diesen Tätigkeiten und unser aller Verbundenheit zur Burg irgendwie weiter. Bernd, Anno und Stephan widmeten sich mit großem Elan dem Grünschnitt entlang der Zufahrtsstraße zur Burg. Viele Sträucher und Bäume wurden auf den Stock gesetzt, Unkraut und Gestrüpp hatten keine Chance – zuletzt wurden auch das Laub und zahlreiche Steine noch komplett zur Seite geblasen. Monika Luther und ich hatten das Vergnügen ein neues Straßenschild sowie einen „Poller“ einbetonieren zu dürfen – so lernt man auf der Burg auch immer wieder etwas Neues.

Andrea, Michael, Julia und Michaela gaben sich der Postaktion hin – so wollten die Protokolle der MV 2018 eingetütet und verschickt werden. Besondere Freude bereitete Andrea ein Tippfehler – sie durfte 720 mal eine 7 in eine 8 verwandeln. An welcher Stelle? Das müsst ihr selbst rausfinden… Claudia erledigte mit dem Burgverwalter Michael Rimke diverse Einkäufe und unterstützte zusammen mit Monika später die Postaktion. Mirko betätigte sich weiter als Feuerteufel und kreierte in Vorbereitung für das Abendessen eine hervorragende Kräuterbutter mit Kräutern aus dem burg-eigenem Kräutergarten.  Martin befestigte diverse Schilder, u.a. zwei große Logos vom Förderverein und EFG im Flur vor dem unteren Jungenzimmer, übernahm kleinere Elektro-Reparaturen und weitere Kleinarbeiten. Uli und Nicky befestigten ein Fallrohr neu, lackierten ein Geländer und montierten ein neues Absperrgitter. Uwe strich ein langes Rohr an der Burgmauer, durch das ein LAN-Kabel die Kameras auf dem Burgfried versorgt und befestigte die Zaungitter wieder durchgehend.

Mitglied Dietmar Kohze, Inhaber von Elektro Kohze, stattete der Burg einen Besuch ab um sich die aktuelle Beleuchtung des Aufenthaltsraums und des Speisesaals anzuschauen. Um die Atmosphäre ein wenig gemütlicher zu gestalten, wird Dietmar für beide Räume ein neues Lichtkonzept ausarbeiten.

Zwischendurch blieb immer wieder Zeit dafür gesellig beisammen zu sitzen und ein wenig zu klönen. Abends wurde es dann richtig gemütlich – zum gemeinsamen Grillen kam Familie Vogt mit einem eigens für das Arbeits-Wochenende geschlachtetem Lamm, um sich bei allen freiwilligen und nun hungrigen Helfern zu bedanken.

„Das war wieder ein wirklich schönes Arbeits-Wochenende“, resümierte der Vorsitzende Michael am Abend und bedankte sich herzlich bei allen Unterstützern. Ich verrate nicht, wie lange die EFG-ler noch am Feuer gesessen, gequatscht, getrunken und gelacht haben – kann aber sagen, dass es allen am nächsten Morgen noch gelungen ist, gemeinsam aufzuräumen und gut gelaunt nach einem erfolgreichen Wochenende abzureisen.

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches und großes DANKE an alle Helfer, ohne die diese Arbeiten nicht möglich gewesen wären, an Andrea und Michael Rimke für die gute Verpflegung und an Familie Vogt für das schöne Jahresgedächtnis an unseren Freund Andreas.

Text: Meike Erben
Fotos: Michael Skoniecki


2018.06.09: 31. MV.: Ganz im Zeichen der Schulschließung

Gruppenfoto 31. MV vor dem Eingang 2 des Fichte

Rund 45 Mitglieder, darunter ein halbes Dutzend Fördermitglieder, besuchten am 9.6.2018 die diesjährige Mitgliederversammlung des EFG in den Räumlichkeiten des „Noch Fichte-Gymnasiums“. Neben den obligatorischen Vorstands- und Kassenprüferberichten wurde der seit dem Tod von Andreas Schlösser vakante Posten des 2. Vorsitzenden mit Stefan Kalda (ABI 1993) hervorragend wiederbesetzt. Herzlich willkommen im Vorstand, lieber Stefan!
Die Mitgliederentwicklung liegt mit rund 720 Mitgliedern zwar weiterhin „konsolidiert auf hohem Niveau“, allerdings sind seit dem Bekanntwerden der Schulschließung zahlreiche Austritte zu verzeichnen, deren Anzahl nicht annähernd durch Neueintritte kompensiert werden kann.  Der Kassenstand ist sehr erfreulich, nachdem der Beitragseinzug 2018 fristgerecht durchgeführt werden konnte.
Das dominierende Thema des Nachmittags beschäftigte sich mit der Schließung des Fichte-Gymnasiums und der anstehenden Kooperation mit dem Arndt-Gymnasium zum neuen Innenstadtgymnasium, dessen Name im Herbst dieses Jahres bestimmt werden soll.
Daniel Tadych, Beisitzer im Vorstand und Lehrer auf Fichte, berichtet von Gesprächen auf Augenhöhe in allen Gremien, die mit Lehrern beider zukünftig kooperierender Schulen besetzt sind. Es wird dabei versucht, die Stärken der jeweiligen Schule bestmöglich ins pädagogische Konzept der neuen Schule einfließen zu lassen. Weiterhin wird die Burg eine wesentliche Rolle im Fahrtenkonzept der „neuen“ Lehranstalt einnehmen.
Prof. Ulrich Schulz, 1. Vorsitzender des Fördervereins und Gast der MV, zerstreute die Bedenken von einer möglichen Auflösung des Fördervereins nach der Schließung der Schule und der damit einhergehenden Aufgabe der Burg. Er verwies gleichzeitig auf die sehr gute finanzielle Lage des Fördervereins und auf einen in den nächsten Monaten prall gefüllten Belegungskalender. Er bedankte sich beim EFG und seinen Mitgliedern für die finanzielle und personelle Unterstützung bei der Sanierung und Verschönerung der Burg in den letzten Jahren. Abschließend gab Prof. Schulz noch bekannt, dass der Förderverein des „Noch Fichte-Gymnasiums“ zukünftig als Förderverein des neuen Innenstadtgymnasiums fungieren wird. Der Burgbetrieb wird – wie bisher – weitergeführt.
Obwohl der EFG als Ehemaligenverein von der Schließung der Schule nicht direkt betroffen ist, so war es für den Vorstand sehr wichtig herauszufinden, wie die Mitglieder die Zukunft des Vereins ohne  Fichte sehen. Statt einer Diskussion wurden im Rahmen eines Mini-Workshops, der vom Mitglied Anno Kersten (ABI 2008), vorbereitet, moderiert und resümiert wurde (Danke Anno!!!), alle anwesenden Mitlieder in einer Brainstormingsession eingeladen, Ihre Gedanken zu den beiden Themen „Vereinswerte“ und „Vereinsvision & Ausrichtung“ aufzuschreiben. Die Post-its mit den Ergebnissen wurden anschließend auf gemeinsamen Plakaten zusammenzutragen und nach Themen/Argumenten geclustert.
Die Ergebnisse auf den Plaketten zeigen, dass Gemeinschaft, Netzwerk, Fichtegeist und natürlich die Burg als die bestimmenden Werte unseres Vereins angesehen werden. Für die Zukunft wünschen sich die anwesenden Mitglieder, dass sowohl der EFG als Verein wie auch die Burg Bischofstein, als die Begegnungsstätte der Ehemaligen, weiterhin erhalten bleiben. Im Hinblick auf das neue Innenstadtgymnasium werden durchaus Wünsche nach der Öffnung des EFG auch für ehemalige Schüler der neuen Schule sowie nach Fortsetzung der Unterstützung der Schüler u.a. bei der Berufswahl geäußert.
Selbstverständlich hat sich auch der Vorstand im Vorfeld der MV umfassende Gedanken über die Zukunft des Vereins gemacht und ist erfreut, dass diese mit dem Meinungsbild der anwesenden Mitglieder weitestgehend im Einklang stehen. Wir sind uns dessen bewusst, dass es in unseren Reihen Mitglieder gibt, die einer Öffnung des Vereins der neuen Schule gegenüber mit Skepsis und Ablehnung begegnen. Dies sollte jedoch kein Grund sein dem Verein die Unterstützung durch einen Austritt zu verwehren. Wir als Vorstand sind jederzeit offen mit Dir über Deine Vorbehalte zu sprechen und laden hierzu gerne ein.
Die im März 2017 von der Bezirksregierung geschaffenen Fakten, auf die der EFG keinerlei direkten Einfluss hatte, zwingen uns jetzt zu reagieren. Die Reaktion kann dabei nur in zwei Richtungen erfolgen. Entweder schottet sich der EFG ab und stirbt mittelfristig an Mangel frischer Nachwuchskräfte aus oder es findet eine Öffnung hin zum neuen Innenstadtgymnasium statt, wie der Förderverein es uns vorgemacht hat. Es geht dabei nicht darum den Verein aufzulösen und unter einem anderen Namen neu zu gründen. Wir sind und bleiben Ehemalige des Fichte-Gymnasiums und können unseren Namen, im Gegensatz zum Förderverein, der den Namen derjenigen Schule tragen muss, die er unterstützt, grundsätzlich beibehalten. Inwiefern eine mögliche Anpassung des Vereinsnamens am Ende aussehen könnte, hängt auch vom neuen Namen des Innenstadtgymnasiums ab. Die Namenspassage „… des Fichte-Gymnasiums…“ soll auf jeden Fall erhalten bleiben um unsere Identität und Herkunft beibehalten zu können.
Wir als junger Vorstand haben keinerlei Interesse daran den EFG aussterben zu lassen und ich persönlich möchte nicht derjenige Vorsitzende sein, der nur damit beschäftigt ist, Austritte zu bestätigen. Vielmehr wollen wir den EFG weiterhin als einem lebendigen Verein erhalten und glauben, dass dies nur mit der Andockung an die neue Schule gelingen kann.

Dabei bauen wir darauf, dass möglichst viele der aktuellen Mitglieder unsere Sicht teilen, diesen Weg mit uns gehen und dem Verein treu bleiben.
Weiterhin laden wir diejenigen, die am 09.06. verhindert waren, uns weitere Gedanken/Argumente/Ideen mitzuteilen, die unsere bisherigen Ergebnisse ergänzen, damit möglichst viele beim Prozess der Neuausrichtung mitbeteiligt sind. Kontaktiert uns am besten via info@efg-krefeld.de

Der Vorstand wird in den kommenden Wochen an dem Thema weiter arbeiten. Sobald es Neuigkeiten gibt, werden wir uns selbstverständlich wieder melden.
Mehr zur MV gibt es in ausführlicher Form  im Protokoll, das wir zu einem späteren Zeitpunkt in gewohnter Weise per Post verschicken werden.
Nun möchte ich noch die Gelegenheit nutzen und auf die anstehenden Termine des EFG hinweisen. Das diesjährige Feierwochenende 17.08.-19.08. ist für uns erfreulicherweise restlos ausverkauft. Für den Herbstputz (02.10. – 07.10.2018) sind noch einige wenige Plätze zu vergeben. Bei Interesse bitte das Anmeldeformular auf der Homepage ausfüllen.
Die Termine für 2019 wurden auf der MV erstmalig präsentiert. Diese lauten wie folgt:

  • Feierwochenende Frühjahr: 15.03. – 17.03.2019
  • Frühjahrsputz: 01.05. – 05.05.2019
  • MV auf Burg Bischofstein: 15.06.2019
  • Feierwochenende Sommer: 16.08. – 18.08.2019
  • Herbstputz: 02.10. – 06.10.2019

Ich freue mich, auch im Namen des gesamten Vorstands, auf zahlreiches Erscheinen Euerseits bei den anstehenden Veranstaltungen.
Für die anstehende Ferien- und Urlaubszeit hoffen wir, dass Du die Auszeit genießen und Dich entspannen kannst. Wir wünschen Dir einen Urlaub voller Abenteuer und Spaß, voller Lust und guter Laune. Komm gesund wieder Heim und bleib dem EFG treu!

Text und Fotos: Michael Skoniecki


Frühjahrsputz 2018: Die unendliche Geschichte oder ein Arbeitswochenende auf der Burg

Abriss der alten Bodenplatten im Lehrereingang

Nach einer leicht chaotischen Organisationswoche trudelten am Freitag doch alle auf der Burg und bei unserem Stammwinzer Gietzen ein. Es folgte ein schöner erster Abend voller Gespräche und Ideen rund um die Burg und das anstehende Arbeitswochenende.

Samstagmorgen ging es nach dem Frühstück zur ersten Besprechung, die von Stefan Kalda und Stephan Luther geleitet wurde, und anschließend an die Aufgaben. Mittags bei der ersten Fleischkäse-Semmel waren die ersten Ergebnisse unseres Wirkens auf der Burg und drum herum schon deutlich erkennbar. Der Lehrereingang sah schon ziemlich anders aus so ganz ohne Fließen und die gefällten Bäume und abgetrennten Äste, die einmal durch den Häcksler gingen, waren als solche nicht mehr zu erkennen. Dafür sehen nun die Beete mit burgeigenem Mulch richtig gut aus und auch die neu installierte Leinwand im Speisesaal kann sich wirklich sehen lassen.
Nur warum sollte es nach so einem erfolgreichen Tag beim anschließenden grillen anfangen zu regnen, so dass der Abend nach drinnen verlegt werden musste…!
Sonntagmorgen wurde das Frühstück mit einem freundlichen „Hulapalu“ begrüßt, was für einige wohl etwas zu früh und zu fröhlich war. Nach einer etwas feuchten Besprechung stürzten sich alle wieder fleißig auf Ihre Baustellen.
Sonntagabend als die ersten Fleißigen die Burg bereits verlassen haben, wurde die Arbeitsliste aktualisiert. Sie konnte um zahlreiche Punkte reduziert werden, die zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen waren. Das anschließende wohlverdiente Beisammensein an der Feuerschale nach einem leckeren warmen Abendessen wurde leider von einem kurzen – aber heftigen – Gewitter unterbrochen.
Der Montag wurde noch dazu genutzt um Restarbeiten durchzuführen und anschließend das Werkzeug sowie nicht mehr gebrauchtes Material an der richtigen Stelle zu verstauen, so dass die Restverbleibenen die Burg am Maifeiertag bereits gegen 9:30 Uhr verlassen konnten.
Wir möchten und bei allen Fleißigen (Anni und Conny Bungardt, Britta Füssler, Jörg Hümer, Stefan Kalda, Anno Kersten, Uli Langenbach, Iris Luther, Stephan Luther, Benedikt Paar, Andrea und Martin Ritters, Philipp Seewald, Michael Skoniecki, Claudia und Bernd Smits, Mirko Trinajstic, Oliver Vieten, Max Wunderatsch) für den wiederum großartigen Einsatz sehr herzlich bedanken und freuen uns, Euch beim nächsten Arbeitswochenende im Oktober begrüßen zu können, wenn es wieder heißt: Arbeitswochenende oder „the same procedure as every year“.
Nachfolgend noch ein kurzer Überblick über die ausgeführten Aufgaben und die daran beteiligten Personen:

• Grünschnitt: Bernd & Stephan L. & Anno (Häcksler on Tour), Andrea & Iris: Beetpflege, Mirko (aka der Flambinator)
• Abbruch Lehrereingang: Oliver & Anni & Philipp
• Mulchen: Alle 😃
• Efeu am Moselhang entfernen: Conny und Anni, Philipp
• Postaktion: Britta & Michael
• Wand oberer Aufenthaltsraum streichen: Conny und Anni
• Beleuchtung Tor + Lehrereingang + Burgturm: Stefan K.
• Schwelle Prinzessinenzimmer: Stefan K.
• Diverse Löcher geschlossen: Stefan K. & Uli
• Steckdosen + Türdrücker befestigt: Oli
• Leinwand + Stromanschluss im Speisesaal: Iris & Jörg & Max
• Feuerlöscher im Burgturm anbringen: Conny
• Turm fegen: Anno
• Türen Hausmeisterwohnung streichen: Claudia
• Personelle & kulinarische Vorbereitung des Wochenendes: Stephan L. & Bernd
• Arbeitstechnische Vorbereitung & Durchführung & Beaufsichtigung: Stephan L. & Stefan K. & Bernd

Text: Iris Luther und Stefan Kalda
Fotos: Michael Skoniecki


2018.03.09: Berufsberatung und Fichte-Tag 2018: Zwei überaus gelungene Veranstaltungen

Nach einem turbulenten Jahr 2016 und der wohlverdienten Winterpause begannen für den EFG-Vorstand schon im Februar die Vorbereitungen auf die beiden am 09.03.2018 stattfindenden Veranstaltungen in der Schule. Neben der Berufsberatung für die aktuelle Q1 (früher Stufe 11) fand nach zwei Jahren Pause der Fichte-Tag wieder statt.
Beide Veranstaltungen erwiesen sich im Nachhinein als voller Erfolg, was insbesondere dem traurigen Anlass der Schließung des Fichte-Gymnasiums „geschuldet ist“. Diese Tatsache hat viele Ehemalige Schüler und Lehrer angespornt, das Gebäude mit dem Namensschild Fichte-Gymnasium noch einmal zu besuchen.

Der Tag begann schon recht früh mit dem Treffen der Referenten im Pavillon auf dem Schulhof. Heinrich Platen (Abi 1968 / Medizin), Melanie Kasdorf (Abi 2009 / Medizin), Deborah Fischer (Abi 2011 / Mediengestaltung), Pierre Dennis Thiedecke (Abi 2009 / Finanzwissenschaften), Christoph Geelen (Abi 1988 / IT), Lennart Bucher (Abi 2014 / IT), Klaus Kettlack (Abi 1983 / Jura), Yasmin Nahhass (Abi 2013 / Jura), Alexandra Smits (Abi 2011 / Psychologie), Janina Rothgaenger (extern / Architektur) sowie Max Wunderatsch (extern / Elektrotechnik) wurden dort zunächst vom 1. Vorsitzenden und Herrn Kries (Schulleiter des Fichte-Gymnasiums) begrüßt und anschließend vom Beisitzer Daniel Tadych in die jeweiligen Klassenräume begleitet. In den beiden Informationsrunden à 45 Minuten erhielten die anwesenden Schüler neben vielen praktischen Beispielen zum jeweiligen Beruf auch Informationen und Tipps zum Aufbau des Studiums, den Zugangsvoraussetzungen und der Kombination von Ausbildung und Studium.

Als „Danke schön“ für Ihr tolles ehrenamtliches Engagement und die investierte Zeit lud der Vorstand die Referenten zum anschließenden Mittagsessen in ein naheliegendes Gastronomielokal ein.

 

 

Nach einer kurzen Verschnaufpause begann das Treiben im Pavillon schon weit vor 18.00 Uhr, galt es diesen für den um 19.00 Uhr beginnenden Fichte-Tag vorzubereiten. Die aktuelle Abistufe (Q2) übernahm den kulinarischen Part und bot mit heißen Würstchen mit Brötchen, Waffeln, Kuchen sowie (anti)alkoholischen Kaltgetränken für jeden etwas Passendes. Über den Abend gesehen haben ca. 80-100 Ehemalige Schüler und Lehrer den Weg zur Schule gefunden. Besonders erfreulich war die Anwesenheit vieler Mitglieder, die sonst etwas weniger am aktiven Vereinsleben teilnehmen sowie einiger ehemaliger Lehrer, die gemeinsam mit allen Anwesenden die Gemeinschaft der Ehemaligen stärkten und den Fichte-Geist so richtig aufleben ließen.

Als pünktlich um 22.00 Uhr das letzte Bierfass leer war konnten alle glücklich und zufrieden auf eine überaus schöne und gelungene Veranstaltung zurückblicken und vom Fichtegeist gestärkt den Weg nach Hause oder zum Weiterfeiern antreten. Die Q2 konnte sich dank Ihres großartigen Engagements über eine wesentliche Aufbesserung der Abikasse und der 1. Vorsitzende über viele nette und positive Gespräche sowie einige unterschriebene Beitrittsformulare freuen.

Text und Fotos: Michael Skoniecki