03.10. – 06.10.2019: Herbstputz 2019

Bei typischem Herbstwetter traf sich die Vorhut schon am Mittwochabend bestehend aus Bernd mit Claudia Smits, Andrea Ritters, Michael Skoniecki, Ramona mit Thönn und Ramona mit Dorsten (mit „D“ wie die Stadt am Kanal) und meine Wenigkeit auf Burg Bischofstein, um das Herbst-AW einzuläuten. Nachdem Gepäck, Material und Personal ausgeladen und die ersten Betten bezogen waren, ging es nach Lasserg, Abendessen fangen im „Zum Küppchen“. Erstes Fazit: sehr sehr lecker.

Donnerstagmorgen ging es nach dem Frühstück los; Arbeitseinteilung durch Stefan K. war schnell gemacht und alle legten los. Andrea widmete sich wie üblich der Grünpflege, wurde durch Dorsten mit dem Flammenwerfer unterstützt. Nebenbei setzte Dorsten ein paar Platten mit Mörtel neu ein und entfernte irgendwelche alten Metallrohre auf der Ballustrade am oberen Burghof. Diese waren schon lange ein Dorn im Auge und die Stolpergefahr ist nun endgültig gebannt. Dorsten kümmerte sich dann auch um die Lampen im Speisesaal. Nach der provisorischen Montage im Frühjahr wurde die endgültige Höhe der Leuchten festgelegt und überschüssige Befestigungsdrähte konnten gekürzt werden. Der Raum erstrahlt jetzt final im neuen Glanz. Der Thönn und ich entfernten die alte Wandvertäfelung im Lehrereingang. Nach der Bodensanierung hat der EFG beschlossen, den Eingangsbereich ebenfalls auf Kosten des Vereins zu sanieren. Die alte Holzverkleidung war doch sehr in die Jahre gekommen, unansehnlich und beschädigt. Christoph Link, unser Haus- und Hof…äh..Burgschreiner wird Anfang des nächsten Jahres die neue Vertäfelung montieren. Der „Around-the-world“-Lieferservice Rosengarten kümmerte sich erstklassig um unser Abendessen (die zwei vergessenen Gerichte lassen wir an dieser Stelle unkommentiert).

Tag 2: Aufstehen, Kaffee, Kippe und ran die Schippe. So schlimm sind wir dann doch nicht: also Aufstehen, Zähne putzen, Frühstück und dann frisch ans Werk. Nach der Besprechung bin ich kurz beim Röhrig eingeflogen, irgendwas fehlt immer ;-). Der Rest der Truppe machte weiter. Die Südterrasse wurde auf Vordermann gebracht, defekte Leuchten repariert, die Fenster gegenüber der Lehrerzimmer gestrichen, die beiden Ramonas haben das echt klasse gemacht. Der Turm wurde gesaugt und unterhalb des Treppenfußes ein Verschlag gebaut. Stephan L, der Thönn und Anno tobten sich hier aus und waren sehr kreativ in den Detaillösungen. Jungs, mein Respekt, das habt Ihr toll gemacht. Der Eingangsbereich des Turmes ist nun auch geebnet, diverse Säcke Betonestrich zu einem sauberen Schlotz angerührt und dann eingebracht ergeben ein ordentliches Bild und die kommenden Besucher werden nicht mehr stolpern. Freitagabend waren wir wie üblich bei Albrecht Gietzen; Wein trinken, auf das Essen warten, Wein trinken, immer noch auf das Essen warten, noch mehr Wein trinken, Essen und jetzt auch noch Trester trinken. Im Ernst, es war ein schöner Abend, wer schon mal da war, weiß wie es ist und der Spaziergang zurück tut gut (trotz oder gerade wegen des Weg-Tresters). Der Restabend wurde dann entweder am Lagerfeuer oder im oberen Aufenthaltsraum verbracht, das ein oder andere Bier garniert mit einem Schnäpschen oder Likörchen spülte den restlichen Staub des Tages weg.

Der Samstag begann nach der üblichen Einteilung auch entsprechend entspannt, ein Großteil der Arbeiten war erledigt, so dass wir in aller Ruhe uns um das Finale kümmern konnten und wir am Nachmittag dann feststellen mussten: Wir haben fertig! Material und Werkzeuge wurden gereinigt und aufgeräumt, die Zimmer soweit geputzt, dass möglichst wenig für Claudia und Oliver übrigblieb, die in der folgenden Woche sich um die Belegschaft kümmern mussten. Am Abend standen alle frisch geduscht vor dem Grill und stärkten sich bei Wurst, Kotelett und Co. Der harte Kern harrte dann auch bis Sonntagmorgen aus, der ein oder andere nutzte die Gunst der Stunde und fuhr nach dem Essen nach Hause, um den Sonntag in Ruhe genießen zu können.

Es war wie immer ein schönes Wochenende, wir haben viel geschafft und sind wieder zeitig fertig geworden. Keine Nachtschichten oder sonntägliche „Ich-streiche-schnell-noch-eine-Tür“-Aktionen. Ihr wart eine großartige Truppe, es hat mir viel Freude mit Euch gemacht.

Ich verabschiede mich an dieser Stelle mit weihnachtlichen Grüßen, genießt ein paar schöne Tage mit Euren Lieben und startet in tolles neues Jahr. Ich freue mich, Euch wieder zu sehen.

Text: Stefan Kalda